Leitung der Galerie


Gabriella Héjja, gebürtige Ungarin arbeitete nach Abitur und Studium der Innenarchitektur im Bereich Raumausstattung und Modedesign in Budapest, war nebenberuflich als Fotomodell tätig, ehe sie ins Fotofach wechselte.

Sie lebt seit 2003 in Deutschland, ab 2006 leitet sie die Erlanger “Galerie Treppenhaus“, wo sie u. a. Mitorganisatorin der Veranstaltungsreihe „Foto-Szene-Metropolregion“ ist. 2008 wurde sie in die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) berufen. Im selben Jahr Gründung und Geschäftsführung der Galéria Héjja GmbH in Erlangen. Seit 2007 Ausstellungen im In- und Ausland.

Gabriella Héjja über ihre Arbeiten: „Seit dem ich mich mit der Fotografie beschäftige, ist es mein Ziel, Stimmungen mit Mitteln der Fotografie so zu erfassen, dass sie, gleichsam einer Sprache, erlebte Gefühle auszudrücken vermögen: Gefühle die unser Leben manchmal nachhaltig bestimmen, aber für deren Ambiguität und Komplexität und vor allem für deren Faszination ich keine angemessenen Worte hätte finden können. Bilder haben die Eigenschaft, Gefühle und Stimmungen anregen zu können, lassen aber gleichzeitig viel Raum für Interpretationen auf der Grundlage eigener Phantasien und Projektionen individueller Lebensgeschichten. Bilder, oder besser unsere Vorlieben für Bilder, mögen sich somit nicht besonders gut für Definitionen unserer Gefühle eignen, wohl aber erleichtern sie die Kommunikation oder den tendenziellen Abgleich unserer Erlebenswelten."

„Gabriella Héjja steht seit langer Zeit selbst hinter der Kamera; ihr fotografisches Werk und ihre spürbare Leidenschaft für Fotografie und Kunst prädestinieren sie für die Leitung dieser außergewöhnlichen Galerie.“
ColorFoto 7/2007

"Die Künstlerin hat nicht den journalistischen oder dokumentarischen Zugang zu ihrem Medium, der vielen Fotokünstlern eigen ist, sondern einen impressionistischen. Ihre Fotografien halten keine Augenblicke fest, sondern wollen den Eindruck und das Gefühl bewahren, die das Bildmotiv hervorruft. Also eine zweite Ebene des fotografischen Festhaltens der Welt im Bild."
Nordbayerische Nachrichten 7.11.2010