Bei meinen Wanderungen durch die neue fränkische Wahlheimat konnte ich nicht anders: Zu eindrucksvoll sind Dörfer und Häuser, um nur vorbeigehen zu können ohne zumindest kurz zu verweilen. Und natürlich zu fotografieren. Die Schönheit Frankens liegt nicht nur in den blühenden Landschaften, ihren Menschen und den fröhlichen Festen, sondern zeigt sich auch in ganz kleinen Ausschnitten: Fenster, Türen oder Wände von Häusern erzählen Geschichten von eigentümlicher Schönheit und ziehen einen für kurze Zeit in Bann. Manche der so entstandenen Bilder mag ich besonders gern und es tut mir gut, sie anzusehen und auf mich wirken zu lassen. Es sind Zeitdokumente und sollen auch nicht mehr sein. Fotografisch gesehen sind sie keine Herausforderung an die Technik: Die Fotografien wurden mit meiner digitalen Kamera gemacht, die ich eigentlich immer dabei habe. Um meinen Eindruck von der malerischen Qualität der Bilder wiederzugeben, habe ich die Fotografien auf Aquarell- oder Büttenpapier ausgedruckt – deshalb sehen sie auch nicht unbedingt so aus, wie man es von Fotografien erwarten würde.
Gabriella Héjja, gebürtige Ungarin arbeitete nach Abitur und Studium der Innenarchitektur im Bereich Raumausstattung und Modedesign in Budapest, war nebenberuflich als Fotomodell tätig, ehe sie ins Fotofach wechselte.
Sie lebt seit 2003 in Deutschland, ab 2006 leitet sie die Erlanger “Galerie Treppenhaus“, wo sie u. a. Mitorganisatorin der Veranstaltungsreihe „Foto-Szene-Metropolregion“ ist. 2008 wurde sie in die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) berufen. Im selben Jahr Gründung und Geschäftsführung der Galéria Héjja GmbH in Erlangen. Seit 2007 Ausstellungen im In- und Ausland.








