Gabriella Héjja - Wandsichtssache / Spuren der Zeit

Gabriella Héjja - Wandsichtssache / Spuren der Zeit

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Die Motive dieses Fotoprojektes wurden in verschiedenen europäischen Ländern gefunden, dort wohin mich mein Leben während der letzten Jahre gerade führte. Diese Bilder sehe ich als Sinnbilder für die bröckelnden Mauern des europäischen Gedankens.

Das Ausstellungsprojekt mit dem Titel „wandsichtssache - bröckelnde fassaden europas“ besteht aus zwei Bilderserien: „Spuren der Zeit“ und „Zeitzeugen“.

Um meinen Eindruck von der malerischen Qualität der Motive wiederzugeben, habe ich die Fotografien auf Aquarell- oder Büttenpapier gedruckt.


Spuren der Zeit
Nimmt man sich die Zeit und betrachtet aufmerksam alte Gebäudefassaden, entdeckt man häufig interessante, abstrakte Formen, manchmal Gesichter oder auch Phantasiefiguren. Ich sammele gerne solche zufällig entstandenen Strukturen, die ohne jeglichen Plan, allein von der ständig voranschreitenden Zeit hinterlassen wurden.

Durch die Reduzierung auf das Wesentliche entstehen Ansichten, die Assoziationen wecken sollen und dem Betrachter Freiraum für eigene Interpretationen lassen.




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Die gebürtige Ungarin arbeitete nach Abitur und Studium der Innenarchitektur im Bereich Raumausstattung und Modedesign in Budapest, war nebenberuflich als Fotomodell tätig, ehe sie ins Fotofach wechselte.

Sie lebt seit 2003 in Deutschland, ab 2006 leitet sie die Erlanger "Galerie Treppenhaus". Seit 2007 zeigt sie ihre Fotografien in Ausstellungen im In- und Ausland. 2008 wurde sie in die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) berufen. Seit 2011 ist sie als Dozentin für Fotografie an der Volkshochschule Erlangen tätig.