Worin besteht der Reiz oder die Anziehungskraft, die von Mandalas ausgehen? Sind es die Themen oder verleihen Form und Anordnung der Bildelemente Mandalas die sie typisierende Geschlossenheit ihrer bildlichen Aussage? Was macht es aus, dass sie zur Meditation anregen? Aus diesen Fragen wurde ein spannendes Projekt, das zu beenden mir schwer fiel: Immer neue Kombinationsmöglichkeiten führten zu immer neuen, interessanten Mustern und Gestalten. Natürlich trifft der Satz, dass Symmetrie der primitivste Baustein der Ästhetik ist, auch für dieses Projekt zu. Trotz der gestalterischen und technischen Einfachheit vermögen Mandalas zu faszinieren – man wird immer wieder Neues entdecken können. Fotografisch gesehen kommt es vor allem darauf an technisch möglichst perfekte Vorlagen zu erstellen, die im Hinblick auf die angestrebten Kombinationen entsprechend vorausgewählt werden. Die ausgestellten Varianten stellen nur eine kleine Auswahl der möglichen Kombinationen dar. Durch die Art der Rahmung lassen sich, durch einfaches Umhängen der Teilbilder, ohne Mühe neue Kombinationen herstellen. Die Fotografien für die Mandalas habe ich digital aufgenommen und weiterverarbeitet.








