Konzept

Wir suchen die Nähe zur Technik.

Unser Ziel ist eine enge Verbindung von Technik und Kunst. Wir möchten Produkte fördern und schaffen, die hohen technischen und künstlerischen Anforderungen entsprechen. Obwohl ansonsten in der Kunst oder im Kunstverständnis keinesfalls Bedingung, soll bei Treppenhaus besonderer Wert auf Beherrschung künstlerisch-handwerklicher Techniken gelegt werden. Dies gilt für die Fotografie und die Anwendung von Aufnahme-, Labor- oder anderen Verarbeitungstechniken ebenso wie für die Malerei oder Bildhauerkunst.

‚Treppenhaus‘ zielt auch auf neue, noch zu entwickelnde Techniken

... und mögliche Ausdrucksformen in der Kunst. So wird mit dem Teilprojekt informARTik die technische Kompetenz zur Umsetzung softwaregestützter Kunstprojekte unterstützt.

Die niederschwellige Präsentationsform

von Kunst im Ambiente eines Cafes, einer Künstlerwerkstatt und eines Verkaufsraumes soll das Gefühl von ‚Kunst zum Anfassen‘ vermitteln. Kunst lässt sich so auch ‚en passant‘ genießen, in einer Kaffeepause oder zusammen mit Freunden in gemütlicher Atmosphäre nach Feierabend.

‚Treppenhaus‘ soll die Herstellung persönlicher Beziehungen

zwischen Kunstinteressenten, Erwerbern von Kunstwerken und Künstlern fördern. Workshops, interaktive Vorträge und Präsentationen, bei denen sich Künstler bei ihrer Arbeit über die Schulter sehen lassen, sollen die Faszination ihrer Techniken und ihres handwerklichen Könnens erlebbar werden lassen.

Lebensqualität ist eng verbunden mit Gesundheit und Fitness

– ein Tätigkeitsfeld, auf dem sich Geromed und Gründer und Berater der Galerie Treppenhaus seit vielen Jahren erfolgreich entwickelt haben. Im Rahmen dieser Tätigkeit wurde z. B. der Bedarf an Information und effektiver Aufklärung in Gesundheits- und Fitnessfragen evident. Die öffentliche Aufmerksamkeit mit Hilfe so genannter ‚Awareness‘ – oder Aufklärungs – Programme überhaupt erst einmal auf Risikofaktoren und Präventionsmöglichkeiten zu lenken, gilt als schwieriger erster Schritt in der Präventionsmedizin.

Elemente aus Technik, Kunst und Psychologie bilden die Grundlage erfolgreicher ‚Awareness‘ - Programme;

als ein Beispiel kann das von Geromed entwickelte ‚Kopfsache interaktiv‘ Programm (www.schwabe.de) genannt werden. Ermuntert durch die breite Akzeptanz und die Rückmeldungen, möchten wir in Zukunft noch mehr der Kunst Raum bei der Gestaltung solcher Programme geben. Kunst, insbesondere in ihren technisch orientierten Ausgestaltungen, kann unserer Ansicht nach zur Entwicklung interessanter Kommunikationsmodelle beitragen.

Längerfristig

denken wir dabei an den Einsatz in Bereichen des Fitness-Monitorings oder der Präventionsmedizin. Treppenhaus soll mit den Mitteln der Kunst, den Mitteln von informARTik, von Medizin, Psychologie und Technik dazu beitragen, den Gedanken an das hohe Gut der Gesundheit, körperlichen und geistigen Fitness und des Wohlbefindens, mehr in das Bewusstsein zu rücken und Informationen zur Erhaltung der Lebensqualität auch mit Ausdrucksformen der Kunst zu transportieren.

Ein bisschen Forschung

soll auch dabei sein. Kunst ist gleichermaßen Ausdruck und Produkt von Emotionen. Emotionen färben die subjektiven Bewertungskriterien von Lebensqualität. Seit Menschengedenken hat man sich in der Kunst, Philosophie oder seit längerem auch in medizinischen Fächern und der experimentellen Psychologie mit Wechselwirkungen zwischen Ästhetik und Kunst, deren Erleben und Einflussnahme auf Emotionen, Grundstimmung oder Lebensqualität befasst. In Zusammenarbeit mit Industrie und Universität soll beispielsweise der Beitrag moderner Technologien aus dem Bereich der Informationsverarbeitung zur Modellierung von Emotionen und zur Verbesserung der Lebensqualität untersucht werden. Dies wird eine wichtige Leitlinie bei der Entwicklung von informARTik - Produkten sein.